Werde Mitglied!

Wenn Sie Drillinge, Vierlinge oder noch höhergradigen Mehrlinge erwarten oder bereits haben, dann nutzen Sie die Vorteile einer Club-Mitgliedschaft!

Senden Sie das ausgefüllte Anmeldeformular an das Büro des ABC-Clubs in Hannover:

ABC-Club e.V.
Schuhstraße 4
30159 Hannover

Der Beitrag beträgt 30,- € pro Jahr und ist steuerlich absetzbar.
Bitte nehmen Sie bei einer Anmeldung die Satzung zur Kenntnis.
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Sie haben keine Mehrlinge und Sie wollen uns unterstützen???
=> Anmeldebogen Fördermitglied

 

Welchen „Gegenwert“ bietet mir der ABC-Club e. V. für meinen Mitgliedsbeitrag?

Oder besser: Was haben wir mit allen Aktiven im Verein für inzwischen ca. 1200 Mitgliedsfamilien im ABC-Club erreicht?

Durch den Aufbau des Netzwerkes ABC-Club durch Helga Grützner und später Dorothea Maekeler samt ihren Mitstreitern wurden unzählige Kontakte untereinander ermöglicht. Manchmal waren diese nur auf indirektem Wege möglich wie über Klinikpersonal, Beratungseinrichtungen, wo sich der Verein überall schon einmal bekannt gemacht hat. Oder auf Veranstaltungen (Selbsthilfetag, Frühchenfest bei verschiedenen Kliniken usw.), bei denen sich der Verein präsentieren konnte, ergeben sich informative Gespräche. Mehrlingsschwangere werden von uns in gewisser Weise beraten (wir sind eben keine Beratungsstelle im professionellen Sinne). Vor Ort können sie, wo es unseren Regionalvertretungen und benachbarten Mehrlingsfamilien möglich ist, durch Informationen, Besuche, Telefonate, in der Schwangerschaft begleitet werden. So können wir dazu beitragen, dass Ängste und Unsicherheiten gemildert werden. Wir zeigen den werdenden Mehrlingseltern mit unseren Familien: DAS könnt ihr schaffen; auf dieses Abenteuer könnt ihr euch einlassen. Ihr habt ein spannendes Leben vor euch …

Nach langen, beharrlichen Gesprächen und Schriftsätzen ist es dem ABC-Club und Helga Grützner zu verdanken, dass seit 1989 durch die Änderung des Erziehungsgesetzes das Erziehungsgeld nicht mehr einmal pro Geburt, sondern einmal pro Kind gezahlt wird. Ohne eine hohe Mitgliederzahl und den ausdauernden Einsatz einiger weniger Aktiven im ABC-Club wäre man in den vergangenen Jahren in Bund und Ländern (gerade bei Zeiten leerer öffentlicher Kassen) nicht auf die Sorgen und Nöte von Mehrlingsfamilien aufmerksam geworden. Bezüglich der Landespatenschaften in Sachsen, Hessen, Thüringen, den Förderrichtlinien z.B. ganz neu in Baden-Württemberg, konnten die Vertreter unserer Lobby für Mehrlingseltern nichts persönlich für die eigene Familie erreichen, ihr Einsatz kommt nur den Familien zu Gute, die ihre Mehrlinge nach Inkrafttreten solcher Vergünstigungen bekommen haben.

Unsere Aktiven legen die Hände nicht in den Schoß, es gibt noch viel für Mehrlingseltern zu erwirken. Wir haben im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit bei vielen Reproduktionsmedizinern (gerade im Hinblick auf mögliche bleibende Behinderungen bei extremen Frühgeburten sowie dem Konflikt, dem manche Mehrlingsschwangere zum Thema Fetozid ausgesetzt werden) ein Überdenken ihrer ethischen Verantwortung erzielt. Zum Thema Haushaltshilfe konnten wir trotz stetiger Eingaben noch keine gesetzliche Regelung erwirken, um so wertvoller sind doch alle Tipps und Anregungen von gleichbetroffenen Mehrlingseltern, mit denen man sich austauschen kann. Genauso wie in der anstrengenden Baby- und Kleinkindzeit ist ein Erfahrungsaustausch doch auch später noch telefonisch oder an Stammtischen hilfreich: bei Fragen zu Schule, Pubertät, Berufsmöglichkeiten,… ist doch jeder froh, zu erfahren, wie es anderen Familien ergeht oder ergangen ist.

Unser Verein lebt gerade dadurch, dass die Erfahrung der „älteren“ Familien an die jüngeren weitergegeben wird – das ist der Grundgedanke des „Netzwerkes Selbsthilfe“. Nicht die Forderung: Da muss „man“ doch etwas tun!, sondern die Frage an sich selbst: „Was kann ich beitragen, dass etwas geschieht?“ bewirkt die Veränderung. Selbstverständlich hat jeder hier seine persönlichen Grenzen, die toleriert werden müssen. – Damit aber einige wenige aktiv werden und bleiben können (wohlgemerkt immer noch ohne Bezahlung) braucht jeder Verein all die, die statt persönlicher Energie und „Zeitspende“ durch den Mitgliedsbeitrag die Unkosten, die das öffentliche Engagement verursacht, finanzieren.

Ist dies nicht eigentlich selbstverständlich?